Software KlimaloggProViewer

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Inhaltsverzeichnis

Entstehung und Aufgabenstellung

Die Software und bisherige Erweiterungen entstanden im Rahmen einiger Anfragen im Wetterstationsforum für den neuen TFA KLIMALOGG...pro (mit USB-Schnittstelle), da die mitgelieferte Software (Stand zum 01.10.2012) eine grafische Aufbereitung nicht unterstützt.

Die Software wertet Dateien aus, die von der zum Geräte mitgelieferten Software aufgezeichnet werden. Das Gerät ist über einen USB Funk-Dongle mit einem PC in Reichweite verbunden. Ein Hintergrund-Dienst liest zyklisch die Daten vom Gerät und schreibt die Ergebnisse aller Kanäle jeweils in eine Datei "KlimaLogg.dat1". Mit jedem neuen Einlesen werden geänderte Kanäle in der Datei eingetragen.

Ursprünglich war eine einfache Lösung zum Darstellen der Gerät online zum PC gesendeten Daten gesucht. Dies geschieht nun über das Programm KLogProMonitor, welches über eine Dateiüberwachung Änderungen der Datei KlimaLogg.dat1 erkennt und auf dem Bildschirm ausgibt.

Als nächstes war die Frage zu einer grafischen Darstellung (Diagramm) der Kanäle gestellt worden. In der Datei 0_history.dat befinden sich nach dem Auslesen des Klimaloggers sämtliche Daten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die mit dem Klimalogger mitgelieferte Software ermöglicht zwar den Export z.B. nach Excel (via .csv) hat aber selbst keine grafische Darstellung der Kanäle. KLogProViewer liest die Datensätze direkt aus der 0_history.dat und zeigt diese tabellarisch oder grafisch an.

So entstanden die beiden Progrämmchen für Anwendungen in Verbindung mit dem KLIMALOG...pro für den Einsatz unter PCs mit Windows-Betriebssystem. Unterstützt werden Versionen ab XP aufwärts, also auch Vista und Win7. Frühere Versionen (Win98, ME, 2000) wurden nicht mehr getestet. Zurzeit befinden sich beide Programmteile unter einer gemeinsamen Oberfläche im KLogProViewer_V4.

  • KLogProViewer.exe liest die Aufzeichnungen der Datei "0_history.dat" und erstellt daraus Tabellen und Diagramme.
  • KLogProMonitor.exe liest regelmäßig in einstellbaren Intervallen die aktuellen Daten aus der zyklisch generierten Datei "KlimaLogg.dat1" und zeigt diese in einem eigenen Bildschirmfenster.

Bislang waren Beschreibung und Download in mehreren Artikeln des Wetterstationsforums untergebracht. Diesbezügliche Links sind mit dem Bezug des neuen Forums ungültig geworden. Die Software ist ausschließlich zur Verwendung unter Windows-Betriebssystemen ab XP aufwärts (98, ME, 2000 nicht getestet) geeignet. In den folgenden Abschnitten werden beide Versionen beschrieben und stehen weiter unten zum Download bereit.

Die Seite befindet sich im Aufbau und ist voraussichtlich nicht vor dem 15.10.2014 fertig gestellt.

KLogProViewer

Die Software dient zur tabellarischen und grafischen Darstellung von Messdaten, welche mit dem TFA Datenlogger KLIMALOGG...pro aufgezeichnet wurden. Diese Software liest selbst keine Daten aus dem Gerät aus sondern verwendet die Datei "0_history.dat", welche von der beim Gerät mitgelieferten Software erstellt wurde.

KLogProMonitor

Die Software liest per Dateiüberwachung Daten aus der Datei "KlimaLogg.dat1", welche beim Online-Betrieb des TFA Datenloggers KLIMALOGG...pro ständig aktualisiert wird, und zeigt die Werte der aktuelle verwendeten Kanäle in einem Bildschirmfenster vergrößert an.

Über Datei->Einstellungen gelangt man zur Dateieinstellung oder zur Kanaleinstellung.

Dateieinstellungen

  • Auswahl der Pfade für 0_history.dat und KlimaLogg.dat1
  • Auswahl des Aktualisierungsintervalls

In der Dateiauswahl MÜSSEN vorhandene Dateien eingetragen werden.

Kanaleinstellungen

  • Kanalbezeichnungen
  • Kanalbelegung (Kanalanzeige ein-/ausschalten)
  • Kanalanordnung (mittels Drag&Drop)

WICHTIGE Installationshinweise

Bitte unbedingt vor der Anwendung lesen

Alle Dateien stehen im Format .zip zur Verfügung. Die Software verfügt zur Zeit noch nicht über eine Installationsroutine. Es reicht völlig, das KLogProViewer_V4.exe in ein beliebiges Verzeichnis zu kopieren (z.B. c:\KLog) und dort zu starten.

Falls ein KlimaLogg Pro nicht zur Verfügung steht, die beiden Beispieldateien "0_history.dat" und "KlimaLogg.dat1" in das gleiche c:\KLog Verzeichnis kopieren.

Beim Start des Programmes MUSS der Ort, an denen diese beiden Dateien zu finden sind, unter "Einstellungen" eingetragen werden. Wenn eigene Dateien vorhanden sind, stattdessen deren Ort (Verzeichnis und Dateiname) unter "Einstellungen" eintragen.

Wenn KEINE gültigen Pfade eingetragen sind, kann das Programm z.Zt. nur über den Task-Manager zwangsbeendet werden. Falls die Software unter c:\Programme oder c:\Program Files verwendet werden soll, werden unter Win 7 administrative Rechte zur Ausführung benötigt.

Download der Software

!!! Achtung: Den Link bitte noch nicht unbedarft verwenden !!!

Das Programm besitzt noch keine Setup-Routine!


Der Download steht unter folgenden Links zur Verfügung:

  • Software KLogProViewer_V4: Download
  • Beispieldatei "0_history.dat" Download
  • Beispieldatei "KlimaLogg.dat1"Download
  • Neue KLogProMonitor.zip (für interne Tests) Download

Copyright zur Veröffentlichung: Die Software ist in der vorliegenden Form Freeware. Die Rechte zur Verbreitung liegen uneingeschränkt bei mir als Autor und Urheber der Software. Die Veröffentlichung des Programmes hier im Wiki, Auszüge aus dem Hilfetext oder Screenshots sind frei von Rechten Dritter. Die Erstellung der Software erfolgte ausschließlich mit lizensierten Entwicklungswerkzeugen (C++ aus Borland BDS 2006). Die Virenfreiheit wird im Rahmen des aktuellen Stands professioneller Antivirensoftware (Avira Premium) überwacht.

Die Software entstand aufgrund von Anregungen im Forum. Die Software greift ausschließlich lesend auf die beiden genannten Dateien "0_history.dat" und "KlimaLogg.dat1" zu. Veränderungen an den Daten werden nicht vorgenommen. Die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko. Eine Haftung ist ausgeschlossen.


Die zum KLIMALOGG...pro von TFA mitgelieferte Software KlimaLoggPro.exe ist in der jeweils neuesten Version auf der Website der TFA Dostmann GmbH & Co.KG unter Service->Downloads zu finden (Link zur Download-Seite). Dort kann auch die Bedienungsanleitung zum Klimalogger heruntergeladen werden.

Zusammengetragenes ...

Nachfolgende Seiten werden noch aufgeräumt und in entsprechenden Abschnitten untergebracht

Sie sind weder inhaltlich noch chronologisch angeordnet.

Geplante Erweiterungen

Hier sind geplante Erweiterungen zu verschiedenen Themen aufgeführt.

Weitere Vorschläge werden gerne entgegengenommen ... Wer Lust und Laune hat, kann z.B. unter Diskussionen schreiben: gzw 4) braucht kein Mensch oder weitere Vorschläge machen ...


KLogProMonitor (Momentanwertanzeige aus Daten der "KlimaLogg.dat1"):

Messwertanzeige (ma):

  • ma 1) Alternative Anzeige von Taupunkttemperatur oder berechnete abs. Feuchte (Hinweis: wettermail.de/wetter/feuchte.html als Berechnungsgrundlage für abs. Feuchte)
  • ma 2) Veränderbare Schriftgröße und damit veränderbare Fenstergröße
  • ma 3) Anzeige (Ampel), ob abs. Aussenfeuchte < abs. Innenfeuchte (Lüften oder nicht)
  • ma 4) Programm-Info mit Version, Lizenzstatus, Kontaktinformationen


KLogProViewer (Auswertung der Datei "0_history":

Bedienoberfläche allgemein (bo):

  • bo 1) Programm-Info mit Version, Lizenzstatus, Kontaktinformationen


Tabelle und Grafik:

Dateien: (tgd)

  • tgd 1) Einführung von Kanalbezeichnern (oder Kurzkennung) statt Tx, Fx, Tdx (x= Kanalnummer), z.B. "Terrasse"
  • tgd 2) Vorauswahl per Einstellung "0_History.dat" und Auswahl einer speziellen "History.dat" per Dateiauswahl
  • tgd 3) Auswahl des Anzeigezeitraums über Datum/Uhrzeit für Start uns Stopp bei Tabelle und Diagramm
  • tgd 4) Splitten der "0_History.dat" in Tages-, Wochen-, Monats-, Quartals- oder Jahresdateien und Ablage in die entsprechenden Verzeichnisse (die "0_History.dat" bleibt dabei in voller Größe erhalten)
  • tgd 5) umgekehrt: Zusammenfügen von gesplitteten Dateien zu einer jeweils größeren, zusammenhängenden Datei
  • tgd 6) Berechnen von Mittelwert, Minimum/Maximum (weitere Statistikdaten) über den eingelesenen Zeitraum
  • tgd 7) Liste mit Tageswerten (Durchschnitt/Minima/Maxima) für den angegebenen Zeitraum
  • tgd 8) Glätten des Kurvenverlaufs über gleitende Mittelwertbildung
  • tgd 9) Statistik über Erreichen des Taupunktes (Temperatur <= Taupunkttemperatur) zur Erkennung von Kondensation
  • tgd 10) Tages-Statistik nach "Mannheimer Stunden" Td = (T7 + T14 + 2T21)/4
  • tgd 11) Import von .csv-Dateien (gibt evtl. eine eigene Programmlösung)
  • tgd 12) Tageweise Anzeige von Messwerten, evtl. auch andere Standardeiträume (Woche, Monat, Quartal, Jahreszeiten)
  • tgd 13) Berechnen der abs. Feuchte auch bei Diagrammen/Tabellen


Tabelle:

Datensätze: (td)

  • td 1) Markieren zur Auswahl der Diagrammanzeige
  • td 2) umgekehrt: Tabelle auf den im Diagramm gezoomten Bereich einschränken
  • td 3) Kurzbeschriftungen der Legende (Kanalnamen) statt Tx, Fx oder Tdx

Werte: (tw)

  • tw 1) Editieren von Werten innerhalb zulässiger Grenzen oder löschen (leeres Feld eintragen)
  • tw 2) Zurückspeichern editierter Werte in die gleiche oder eine andere, wählbare Datei


Grafik:

Zeitachse: (gz)

  • gz 1) Eingrenzen und Festlegen der Zeitachse links/rechts (Start/Stopp)
  • gz 2) Begrenzen auf Inkrement von 1 min (kürzeste Aufzeichnungszeit)
  • gz 3) Verändern der automatischen Minima/Maxima per Eingabe oder Button(s)
  • gz 4) Verändern der Grenzen per Maus durch Angreifen im linken oder rechten Drittel des Diagramms

Werteachse: (gw)

  • gw 1) Eingrenzen und Festlegen der Werteachse oben/unten (Temperatur/Feuchte/Taupunkt)
  • gw 2) Begrenzen auf Inkrement von 0,1 °C oder 1% r.F. (höchste Auflösung der Messwerte) - im Moment werden unsinnigerweise auch noch 1/1000 °C oder Bruchteile von 1% r.F. bei entsprechend tiefem Zoombereich zugelassen ...
  • gw 3) Verändern der automatischen Minima/Maxima (Temperatur/Feuchte/Taupunkt) per Eingabe oder Button(s)
  • gw 4) Verändern der Grenzen per Maus durch Angreifen im oberen oder unteren Drittel des Diagramms
  • gw 5) Synchronisieren der Werteachsen Temperatur und Feuchte über GGT (größter, gemeinsamer Teiler) oder KGV (kleinstes, gemeinsames Vielfaches), damit Gitterlinien deckungsgleich dargestellt werden können
  • gw 6) Synchronisieren der Gitterlinien von Temperatur/Feuchte, so dass diese stets übereinander liegen
  • gw 7) Diagrammbereich stets größer als Min oder Max, damit die komplette Kurve nie den Rand schneidet


Zeit- und Werteachse: (gzw) Markieren von Kurvenzzügen und Anzeige der Zeit- und Messwerte am entsprechenden Kurvenpunkt

  • gzw 1) per Fadenkreuz oder
  • gzw 2) Zielen mit der Maus (kleiner Fangbereich)

dabei Anzeige der entsprechenden Werte in einem kleinen Fenster außerhalb der Grafik mit Bezeichnung des Kurvenzugs und den Werten auf der Zeit- und Werteachse

  • gzw 3) Verändern der Grenzen gleichzeitig per Maus durch Angreifen des Diagramms in den Ecken
  • gzw 4) Verschieben des Diagrammausschnitts per Maus durch Angreifen mittig im Diagramm
  • gzw 5) Ein- und Auszoomen mit festen Faktoren (z.B. * 1,25 oder * 0,8)
  • gzw 6) Manuelle Skalierbarkeit von Zeit- und Werteachse
  • gzw 7) Export des Diagramms in *.bmp, *.jpg oder andere Formate
  • gzw 8) Getrennte Grafikfenster für Temperatur, Feuchte, Taupunkt, ...


Allgemein: (pa)

  • pa 1) Trennen der Momentanwertanzeige von der Auswertung der "History.dat" - erlaubt eine schlankere Gestaltung der jeweiligen Progrämmchen und eine klarere Gliederung der beinhalteten Funktionen (Momentanwertanzeige nur für KLog Pro, Auswerten von Aufzeichnungen sowohl für KLog/RS232 als auch für KLog Pro/USB) - ist intern bereits umgesetzt

Interessante Anwendungen

  • Dieses Jahr habe ich eine Wärmepumpe Luft Wasser installiert und benutze den KlimaLogg zur Auswertung. Dazu zeichne ich jeden Tag den Stromverbrauch an einem der Wärmepumpe vorgeschaltetem Stromzähler auf. Für die Auswertung wäre für mich die Möglichkeit diese Stromwerte im Diagramm aufnehmen perfekt. Ich glaube die csv-Dateien, die geplant sind werden es ermöglichen. Mal sehen.
  • Absolute Feuchte berechnen und anzeigen und drinnen/draußen vergleichen, damit nur gelüftet wird, wenn die abs. Feuchte draußen geringer ist als drinnen

Anregungen für Ergänzungen

Unsortierte Sammlung von Anregungen

Vorschlag: Durchlaufen der Zeitachse (ähnlich Trommelschreiber) ACHTUNG: wird nicht funktionieren, da die Software nur mit den statischen Daten der 0_history.dat arbeitet. Einlesen kann nur die SW KlimaLoggPro.exe

FAQ und Fehlermeldungen

Verlassen des Programms nach dem Start nicht mehr möglich.

Es ploppt wieder das Fenster auf "Wählen Sie im nachfolgenden Fenster die Überwachungsdatei aus!" - danach kommt dann das Fenster "Datei-Einstellungen" - meine Einstellungen sind darin wiedergegeben - doch mit "Schließen" oder "Speichern" kommt wieder "Wählen Sie im nachfolgenden Fenster die Überwachungsdatei aus!"

Etwas gefinkelt war bei mir, dass die Anwendungsdaten unter 2 verschiedenen Verzeichnissen zu finden sind und zwar KlimaLogg.dat1 unter C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten; die 0_history.dat unter C:\Dokumente und Einstellungen\MeinName\Anwendungsdaten. Die KlimaLogg.dat1 solltest du aber in der TFA-SW KlimaLoggPro unter "Logger/Einstellungen/Automatische Export-Datei anzeigen..." (ploppt ein Fenster auf) finden. Achja und damit die Daten an KlogPro-Viewer übertragen werden, muss ich beide Softwares offen haben (was mir aber wurscht ist). Die 0_history.dat waren natürlich nicht korrekt eingetragen, darum die falschen Daten.


Programm gerät in eine Endlosschleife

Nach Eröffnen des Datei-Einstellungs-Fensters, entfernen der Häkchen hinter Chn2 bis Chn8, Speichern der Einstellungen, Bestätigen "Einstellungen wurden gespeichert" mit OK, gerate ich in eine Endlosschleife.

noch nicht überprüft


Falsche Zeitskalierung durch ungültiges Datum

für mich sieht es so aus, als ob in Deiner History-Datei ein paar irreführende Daten abgespeichert sind. Diese führen dazu, dass eine unpraktische Skalierung der Datumsachse erfolgt.

Versuche mal, die Zeilen mit einem falschen Datum zu löschen (wie z.B. Jahr 1899). Das kannst Du z.B. in der von TFA mitgelieferten Software machen, indem Du die Zeilen selektierst und die Schaltfläche zum löschen drückst. Ich hatte zunächst ein ähnliches Problem wie Du, und bei mir habe ich es so gemacht. Da Du aber ganz am Anfang der Aufzeichnungen bist, könntest Du Deine alte KlimaLogg.dat1 umbenennen, damit die Logger-Software eine neue KlimaLogg.dat1 anlegt. Wenn es damit ebenso fehlschlägt, kannst Du mir gerne auch die KlimaLogg.dat1 per PN zuschicken. Es kann ja durchaus auch sein, dass die KlimaLogProView Unsinn macht - das könnte ich mir dann an Hand Deiner Daten mal ansehen ...
es lag wirklich an den ersten Datenpunkten ohne "sinnvolles" Datum. Der Logger hat einige Zeit gebraucht, um den Funkuhr-Empfang hinzubekommen. Bis es soweit war, wurden Datenpunkte mit nicht realistischen Datumsangaben erstellt.


Die angezeigten Zeiten sind um -1 oder -2 Stunden verkehrt

Jetzt zum Zeitproblem: Ich habe gerade gestern Abend von Werner (WsWin: Werner Krenn) einen netten Hinweis bekommen, dass der Klimalogger pro stets mit UTC (Universal Time Coordinated) arbeitet. Da das Programm im April/Mai entstanden ist (Sommerzeit), kommt es jetzt, zur Winterzeit, leider zu einer Stunde Differenz.

Nach Werners Hinweis werde ich das in der nächsten Version einarbeiten. An dieser Stelle nochmal schönen Dank an Werner für den Hinweis. Danke für den wichtigen Hinweis! Wenn Du weiter vorne ein wenig mitgelesen hast, gab's noch gewisse Bedenken wegen des Datums im Logger. Es war noch nicht eindeutig geklärt, wo (im Sommer) zwei Stunden Differenz her kommen. Nun scheint es tatsächlich so zu sein, dass der Logger UTC (GMT - General Mean Time) liefert. Im Sommer muss man +zwei Stunden, im Winter aber nur +eine Stunde addieren, um auf "unsere" lokale Zeit zu kommen. Ich würde dann generell im Programm berücksichtigen, dass die Daten mit UTC-Datum geliefert werden und man die Zeitzone (bei uns +1) und Sommerzeit (nochmal +1) vorsieht (ZZ einstellen, SZ eventuell selbst berechnet), damit man in lokaler Zeit anzeigen kann.


Die Dateien "0_history.dat" und "KlimaLogg.dat1" sind nirgends auf dem PC zu finden

Falls Du Vista oder Win 7 verwendest, schalte mal in den Suchfunktionen die indizierte Suche aus, damit Du die Dateien (den genauen Pfad) finden kannst (bei indizierter Suche werden sie von Vista/Win 7 eventuell nicht gefunden). Genau diesen Pfad trägst Du bei den Datei-Einstellungen von KLogProViewer ein. Unter "Download" stehen auch zwei Beispieldateien von Ralf.HN. Wenn Du diese downlädst und in ein Verzeichnis kopierst, könntest Du's mit denen mal ausprobieren. Wohin Du den KLogProViewer kopierst spielt keine Rolle. Sofern Du aber das Programm bei Vista und Win7 (oder XP nur bei eingeschränkten Benutzerrechten) in das spezielle Windows-Verzeichnis "\Programme" oder "\Program Files" kopiert hast, musst Du es mit administrativen Rechten ausführen, da ansonsten die .ini-Dateien nicht angelegt werden können. Wenn's woanders steht, ist es dagegen egal.
Windows (bei jeder mir bekannten Version) blendet die Dateiendungen (.exe, .txt, ...) als Voreinstellung stets erst mal aus. Dann kann man den Namen leider nicht so einfach ändern. Abhilfe: Geh mal im Explorer bei geöffnetem Ordner, in dem sich die Datei befindet, auf Extras->Ordneroptionen->Ansicht. In der Liste gibt es einen Punkt "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden". Dort sitzt wahrscheinlich bei Dir ein Häkchen, das Du wegmachen musst. Danach "Übernehmen" oder, wenn's Dir generell so besser gefällt oben den Button "Für alle Ordner übernehmen" anklicken. Danach werden auch Endungen stets mit dem Dateinamen angezeigt und Du kannst sie bequem umbenennen, also z.B. auch einfach wie in diesem Fall das .txt am Ende entfernen ...
Falls es im zweiten Schritt Probleme gibt, Deine Klimalogg Pro-Dateien zu finden noch ein Tipp: Falls Du Vista/Win7 verwendest, musst Du unter "Suchoptionen" auch die "indizierte Suche" ausschalten, sonst finden diese beiden Betriebssysteme Deine "KlimaLogg.dat1" und die "0_history.dat" nicht (da sie wahrscheinlich nicht in einem indizierten Pfad stehen), die Du beim Start des Progrämmchens eintragen musst. Auch diese Einstellung kann man (in der Regel) für immer beibehalten - die Suche wird dadurch nur unmerklich langsamer ...

Programmstatus

a) Die Datumsfunktion für das History-File wurde korrigiert und festgeschrieben (die Korrekturmöglichkeit bei "Einstellungen" entfällt daher).

b) Die Dateiendung ".dat1" wurde aufgenommen. Eine Prüfung auf "gültige Aktualisierungsdatei" erfolgt jedoch noch nicht.

c) In der Übersicht werden alle Kanäle angezeigt, bei denen wenigstens ein gültiger Wert existiert (zuvor mussten beide gültig sein, damit eine Anzeige erfolgte). Eine Sortiermöglichkeit oder Kanalauswahl existiert noch nicht.

d) Die Restzeitanzeige wurde an den unteren Fensterrand in die Statuszeile verlagert.

Was das Datum und die Uhrzeit betrifft, bin ich im Falle der aktuellen Anzeige sicher, dass ich richtig rechne. Stimmen denn die Uhrzeit und das Datum im Klimalogger selbst (wegen des fehlenden Tages und der + 2 Std. Zeitverschiebung)? Ich lese nur diesen Wert "last_actualisation" aus (Sekunden seit 01.01.1900), teile durch 86400 für den Tagesbruchteil und lasse das Datum durch eine Windows-Funktion aus dem verbleibenden Ganzzahlenanteil berechnen. Das funktionierte bislang immer einwandfrei ...

Die Uhrzeit am KlimaLogg Pro ist DCF-synchronisiert und die des Rechners aktualisiert sich per PTB. Eigentlich stimmt alles.

Das Datum ist 2 Tage zurück und die Uhrzeit ist ebenfalls 2h zurück.

Noch ein Vorschlag falls Du die Auswahl-/Sortiermöglichkeit umsetzt. Eventuell kann man in dem Auswahlmenü jedem Sensor noch einen individuellen Namen geben der im Datenfenster neben der Sensornummer angezeigt wird.

Ich werde demnächst mal detailliert beschreiben, wie ich bei der Umrechnung vorgehe. Wenn die Loggersoftware selbst hier keinen Fehler macht, muss er ja bei meiner Umrechnung liegen. :confused: Vielleicht liest ja dann jemand mit, der hierfür einen Tipp hat. Kommt aber erst in einem der folgenden Beiträge ... Ansonsten führe ich auch hier einen Korrekturwert ein, bis wir wissen, was los ist.

Eine Bezeichnung des Messkanals ist auch kein Problem - mache ich gerne in Verbindung mit Kanalauswahl/Kanalsortierung. Sollte also z.B. so aussehen, dass statt z.B. "Chn1" später mal "Chn1 (Rücklauf Heizung)" da steht? Null Problemo! ;-)

Wenn's jetzt schon mal grob passt, bin ich bislang mit dem Ergebnis bereits einigermaßen zufrieden ... :-)

Zudem habe ich mittlerweile gesehen, dass auch die Taupunkttemperaturen in der Datei drin stehen, die könnte man ebenfalls - vielleicht klein untendrunter - für jeden Kanal ebenso anzeigen, sofern gleichzeitig Temperatur und Feuchte vorliegen.

°F in Fahrenheit interessieren wohl selten jemanden hier, weswegen ich die Daten gar nicht erst auswerte. Eine kleine Entscheidung unter "Einstellungen" könnte aber auch diese statt "°C" anzeigen.

Eine kleine Diagrammfunktion für die Daten aus dem History-File könnte ich auch noch ergänzen - bei zunächst minimalem Umfang.

Wenn das alles Gefallen findet und entsprechende Rückmeldungen kommen, kann man auch dies und jenes noch im Rahmen der Möglichkeiten der "Aktualisierungsdatei" und des "History-File" einbauen. So viele verwenden den neuen Klimalogger Pro ja anscheinend noch nicht.

Aber nun zur neuen Version der Überwachungsprogrämmchens: a) Kanäle können zur Anzeige an- oder abgewählt werden b) Die Anzeigen können beliebig auf dem Fenster platziert werden c) individuelle Kanalbezeichnungen d) Anpassung der Fenstergröße auf die Anzahl von Kanälen e) Korrektur der Daten-/Zeitverschiebung (Grund der 50 Stunden Differenz aber immer noch unbekannt)

Ich hab' jetzt feste Korrekturen eingebaut, aber kann nicht nachprüfen, ob die stimmen (nein, ich habe noch keinen neuen Klimalogger Pro).

Die dort verwendeten Zeitformate (zwei verschiedene für History.dat oder KlimaLogg.dat1) sind für mich "irgendwie" seltsam, man kann sie zwar "testweise" aufdröseln, aber ich kann sie dennoch nicht unter den mir bekannten einordnen.


Versionsinformationen

07.10.2012 Die aktuelle Version ist KLogProViewer_V4


Keycode Wird die Software Freeware bleiben?

Im momentanen Umfang auf jeden Fall. Es gab aber Überlegungen und Diskussionen, das in Verbindung mit deutlich verbesserten Funktionen ändern zu können: EINES hab' ich mir dazu überlegt: Es gibt bislang (Stand 01.12.2011) über 400 Downloads der Software, aber nur knapp 30 User, die sich an einer Diskussion beteiligen und auch schon zahlreiche Hilfestellungen und Anregungen beigetragen haben.

Ich werde eventuell Key-Codes einführen, die (kostenfrei) bei mir angefordert werden können und für verschiedene Programmausstattungen gleichzeitig gültig sind. Die bekannten Diskussionsteilnehmer bekommen diesen automatisch von mir per PN. Diejenigen, die ich noch nicht kenne, möchten sich bitte bei mir per PN melden, diese bekommen natürlich auch ihren individuellen Keycode. Nur so habe ich selbst einen Überblick, wer mit den Progrämmchen arbeitet - und das ist mir schon wichtig!

Falls Anwendungen in Firmen zum Tragen kommen, bitte ich den Aufwand und den zweckdienlichen Einsatz zu honorieren und eine Lizenz (Keycode gegen ordentliche Rechnung durch meine GmbH) zu bestellen (derzeit vielleicht um die 30 EUR + 19% MwSt). Dafür gibt's dann auch eine schnelle Hilfe, falls mal etwas nicht so korrekt arbeitet, wie erwartet. Firmen erhalten natürlich die komplette Anschrift, Telefonnummer, Email-Adresse und alles was dazu gehört ... Kontrollieren will ich das nicht, wenn aber kommerzieller Nutzen damit erzielt werden soll, wäre es wohl ganz fair.

Ich habe mich zwar ein wenig gescheut, diesen Schritt zu gehen, aber nach Anraten einiger anerkannter Persönlichkeiten (hier im Forum) und bereits erfolgter, vorheriger Absprache, möchte ich dieses Konzept ganz gerne durchziehen.

Da ich jeden Tag wenigstens einmal hier im Forum rein schaue, gibt's Keycodes (in der Regel) innerhalb von 24 Stunden. Da die Anwendung die ersten zehn Tage (echte Anwendungstage) sowieso frei sein wird, dürfte das kaum ein Zeitproblem sein.

Ich hoffe, dass jeder meine Einstellung versteht und sich nicht in irgendeiner Weise "gegängelt" vorkommt. Ich möchte nur selbst - auch wenn keine Rückmeldungen kommen - wissen, wie der Einsatz gelungen ist und wie eine gewisse Bewertung dazu ausfällt. Nur SOWAS bringt uns alle weiter ...

Nun wünsche ich viel Spaß bei der Anwendung (Keycode hin oder her)! Erfolgsberichte freuen mich genau so, wie Rückmeldungen zu vermeintlichen oder "echten" Fehlern.

Updates werden noch eine Zeit lang auf sich warten lassen müssen - vielleicht rechtzeitig zu Weihnachten , wenn's gut klappt, vielleicht aber auch schon früher ... Was haltet Ihr denn von dieser Regelung? Angemessen oder überzogen? Ich lasse mich da gerne noch beraten ... Hallo, an die Mitleser: ich halte es auf alle Fälle für angemessen, zumal sich Hans mit mir abgesprochen hat. Tschüss Werner Neudeck Ich hab' hier wirklich keine komerziellen Interessen, möchte aber immerhin doch gerne wissen, wer Die Downloads für sich oder auch die Firma verwendet und welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Insofern würde ich gerne außerhalb der Anonymität, gerne erfahren, welche positiven/negativen Erfahrungen gemacht wurden und wo man noch was verbessern könnte ... Es kann nicht sein, dass bei 400 Downloads nur knappe 30 (sehr geschätzte Mitglieder) zur Diskussion beitragen, der Rest sich aber eher uninteressiert raus hält.

Funktioniert's dort oder war's beim ersten Ausprobieren bereits ein solcher Müll, dass sich "Weiterarbeiten" an kleinen Lösungen erst gar nicht lohnt?

Mehr steckt hinter dem Aufruf, sich einfach mal als Anwender zu outen, wirklich nicht dahinter ... Das Progrämmchen ist aus Anregungen und mit viel Hilfe einiger weniger User hier im Forum entstanden. Ich möchte wetten (teilweise wurde das schon per PN mit dem ein oder anderen abgesprochen), dass keiner böse sein sollte, wenn ich jetzt kostenlos KeyCodes verteile. Mit "weit aus dem Fenster lehnen" hat das meines Erachtens auch nicht viel zu tun. Hast Du einen Vorschlag, wie man's stattdessen besser angehen sollte? Wenn Du heute einen Download irgendwo her beziehst - egal was es hinterher bringt - darfst Du vorher ein Abo abschließen oder musst wenigstens Deine email-Adresse hinterlassen, bevor Du an ein Download ran kommst (jetzt mal von Java, Adobe Reader, -FlashPlayer oder Apple QuickTime, -iTunes und -Safari abgesehen).

Ich schenke doch auch nicht jedem beliebigen ein selbstgebasteltes Vogelhäuschen, ohne zu wissen, was derjenige hinterher damit anstellt ... hier steckt doch auch nicht weniger Arbeit drin.

Ich versteh' schon ein wenig, was Du damit sagen willst. "Wenn's Dir keinen Spaß gemacht hat, warum machst Du's dann?". Aber a) es hat Spaß gemacht und das soll auch so bleiben b) es soll weiter gehen und dazu braucht's Rückmeldungen c) ich halte es nicht für weiter "schlimm", aus meiner Position wissen zu wollen, wo so eine kleine, popelige Anwendung letztendlich landet und was damit gemacht wird.

Wären es seit April nur drei Downloads gewesen, hätte es weder diesen Threads bedurft noch wäre jedes weitere Wort überflüssig gewesen - hätte man per PN regeln können.

Rege Downloads: Etwas überrascht bin ich von bislang 318 Downloads. Möchten die vielen User denn gar nichts zu dem bisherigen Umfang an Verbesserungen beitragen oder waren die zahlreichen Downloads "ein Schuss in den Ofen", weil nichts funktioniert hat? Wie sieht's unter XP, Vista, Win7 aus - geht immer alles einwandfrei? Gibt's vielleicht sogar positive Erfahrungen unter Win98 oder ME? Bei 318 Downloads wäre es eine schöne und bereits repräsentative Rückkopplung zu erfahren, ob die Software "soweit" praxistauglich ist. Dein Programm läuft bei mir unter Vista, und bisher sind keine Fehler aufgetreten.

Programminternes

Darstellung des Zeitstempels in den Dateien zum KlimaLogg Pro

Ja sowas habe ich vermutet. Ich versuche deine Ausführungen nachzuvollziehen: Als beispiel zweier Datensätzen mit 15 Minuten versatz liefert der Int64 Zeitstempel: Zeit(1)=212178676500000000 ( 27.7.11 17:xx) Zeit(2)=212178677400000000 Differenz: (2)-(1)=900000000 = 9E8 15 Minuten = 900 Sekunden 9E8 / 900 Sekunden = 9E6 Tiks pro Sekunde d.h. da werden Millisekunden seit einem Datum gezählt. Sonderbar. Das mit dem Offset scheint aber praktikabel.

Nimmst du in deinem Programm an das das eine GMT-Zeit ist ohne Sommer-/ Winterzeitumstellung (d.h. z.Zt. 2 Stunden Versatz)? Hast du mal geschaut ob dieser Zeitstempel irgend eine Zeitdarstellung von der "Funkuhr-Norm" ist?

a) ich kenne das Format auch nicht, hab's mir über einen Hex-Editor zusammen gereimt und findes es auch "seltsam". b) bei mir geht's in der History glatt auf, wenn ich ganze Tage subtrahiere - mit GMT hab' ich da keinen Zeitversatz (anders bei der KlimaLogg.dat1, [Last actualization] da steckt anscheinend die Zeitzone irgendwie mit drin) - hier anscheinend nicht. Ich hab' selbst keinen KlimaLoggerPro - alle Tests wurden von Leuten hier im Forum gemacht (z.B. Ralf.HN) ... deswegen weiß ich's nicht besser. c) DCF wäre eine Idee, hab' ich aber keinen Bezug dazu ... kannst Du mal nachforschen? d) Danke! Erstellt mit C++ (BDS2006) ... In der Klimalogg.dat1 ist es so, dass anscheinend (in der Section [LastActualisation]) die sec ab 01.01.1900 gezählt werden. DateTime fängt aber (seltsamerweise) schon am 30.12.1899 mit "0" an (zwei Tage Differenz). Die Zeit in [LastActualisation] ist aber anscheinend GMT, so dass zusätzlich (zur Sommerzeit bei uns) nochmal 2 Stunden addiert werden müssen, insgesamt (zur Zeit) also 48 + 2 = 50 Stunden.

In der History_0.dat dagegen, scheint die Uhrzeit bereits auf die Zeitzone umgerechnet zu sein - die stimmt mit unserer aktuellen Zeit überein. Der ominöse Wert allerdings, der als Anzahl der Tage subtrahiert werden muss, ist bei mir 2.415.019. Ob da noch zwei Tage Differenz zwischen 30.12.1899 und 01.01.1900 drin stecken,  ;-) weiß ich natürlich auch nicht.


Aufbau der Datei "0_history.dat"

Ich habe folgendes Problem. Wenn ich das 0_history.dat-File mit folgender angehängter Struktur einlese sind die Werte für den Zeitstempel als "double" unsinnig.Wenn ich ein LongInt (Int64) verwende bekomme andere Werte. Beides kann ich aber nicht interpretieren. Den Flag am Schluss habe ich auch noch nicht verstanden, wird wahrscheinlich dazu sein die "Alarm"-Datensätze zu markieren.

Kann mir jemand einen entscheidenden Tip geben wie ich den Zeitstempel in ein Datentyp "system.Datetime" umrechnen kann.

Hintergrund ist dass ich den KlimaLoggPro in ein vorhandenes privates Programm einbinden will was mein relativen Energieverbrauch meines Hauses im Verhältnis von Innen zu Außentemperatur ermittelt und simuliert. Bisher verwende ich für die Außentemperatur für mein Haus ein frei zugänglicher Temperaturwert aus meiner Stadt aus dem Internet auf einer Wetter-Seite. Eine Direkte Messung an dem Standort des Hauses würde mein Modell verbessern.

Public Structure DataLogProDataSet
Public Zeitstempel As double
Public IndoorTemp As Single
Public IndoorHumi As Single
Public Sen1Temp As Single
Public Sen1Humi As Single
Public Sen2Temp As Single
...
Flag as single
end Structure

Also: Datentyp Double (64bit) ergibt z.B. den Wert "1.7428911891785182E-294" als Zeit Datentyp long (int64 auch 64Bit) ergibt für die gleiche Zeit "212178676500000000"

Die Struktur ist generell in Ordnung, bis auf das Datum am Anfang. Die letzten vier Byte (immer 0x00) dienen offensichtlich nur zur Synchronisation, um vielleicht mal die Daten reparieren zu können, falls in der Aufzeichnung was schief gelaufen sein sollte, was anderes kann ich mir momentan nicht vorstellen.

Beim Datum bin ich drauf gekommen, dass es zwar 8 Byte (wie double) umfasst, dass es aber kein DateTime-Format im bekannten Sinne (z.B. Excel) ist. Ich habe es dann als int64 interpretiert, dann sind es µsec ab irgendeinem Zeitpunkt. Den Wert also durch 1.000.000 teilen, ergibt sec. seit irgendwann. Die sec durch 86400 ergibt Tage und da bleibt ein Offset von xxxxxx Tagen, den man abziehen muss, um auf Datum/Zeit im DateTime-Format zu gelangen. Die xxxxxx (für Startzeitpunkt irgendwann) muss ich nochmal nachsehen, war ein ganz krummer Wert um die 241595 ... genauer Wert kommt demnächst - ist auf einem anderen PC.

So funktioniert's zumindest, was das aber für ein spezielles Format ist, kann ich mir nicht erklären und hab' auch nichts darüber gefunden - ist halt nur von mir so zusammengebastelt, dass man es in DateTime überführen kann.

Wenn Du was besseres rausfindest, wär' ich für eine Rückmeldung dankbar.


Tests auf maximal verarbeitbare Dateigröße und Verarbeitungszeiten

Zum anderen hab' ich eine primitive Funktion zum Erstellen von Testdateien (für eigene Tests) integriert, in der ich von 1 Kanal bis alle 9 Kanäle über 1 Tag/Woche/Monat/Quartal/Jahr im Original-History.dat-Format erzeugen lassen kann, um damit die Diagrammfunktion (z.B. Tempo beim Bildaufbau) testen zu können. So kann man leicht den tatsächlichen Datenumfang bezüglich Aufzeichnungsdauer und Kanalanzahl in Relation zur Verarbeitungsgeschwindigkeit sehen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen: Alle 9 Kanäle über ein Jahr mit einminütiger Aufzeichnung kann man getrost vergessen - soviel Zeit hat niemand, bis knapp 9,5 Mio Werte (527.040 Datensätze zu je 18 Werten + Datum) in einer Datei von knapp 45 MB) gelesen und grafisch im Diagramm aufbereitet sind. Bei 1 Kanal sind's noch knapp 1 Mio Datensätze (aus einer gleichgroßen 45 MB-Datei, da die anderen Datensätze einfach brach liegen), das geht auf meinem Allerwelts-Notebook aber noch in knapp unterhalb 2 min.

ich habe gerade mal getestet bezüglich der Frage von Christian, wieviele Daten sinnvoll von der Software verarbeitet werden können.

Der Test erfolgte auf einem Notebook mit 500 MB RAM und 600 MHz, also heute nichts "weltbewegendes" mehr. Hierzu habe ich eine einfache Testdatei erstellt, welche eine 0_History.dat nachbildet und eine beliebige Anzahl zufälliger Datensätze (in der Datei zeitlich im Minutenabstand) dort hin schreibt - nachfolgend diese zum Test gelesen ...

Bis zu hunderttausend (100.000) Datensätze gehen auf meinem einfachen System noch in erträglichem Ausmaß. Auf das Einlesen und Darstellen im Diagramm darf man bei 100.000 Datensätzen knapp 12 sec warten. das geht noch - meine ich ...

100.000 Datensätze bedeuten etwas über 2 Monate, wenn im Minutenabstand aufgezeichnet wurde. 1 Mio Datensätze ginge auch noch, aber je nach System dürfte man vielleicht knapp 45 min bis zu zwei Stunden warten, bevor nach Auslagerung hin und her wirklich ein Ergebnis zu sehen wäre. Aktuell bei mir knapp 1,5 Stunden. Es geht, gibt auch keinen Absturz, aber das kann zeitlich gesehen niemand wirklich wollen.

Ich kann daher nur dafür plädieren, aus den Dateien Monatsdateien zu erstellen, dann wäre man stets unter 45.000 Datensätzen (im min-Abstand) und das ginge locker.

Wenn man alternativ, dem Wunsch einiger hier entsprechend, die Anzahl der Daten durch eine Vorauswahl über Datum/Zeit eingrenzen würde, wäre das auch kein Problem mehr, da dann nur noch Daten aus diesem Bereich geladen würden.

Wie man aber leicht sieht, aus dem ursprünglichen "Schnellschuss" wird eine größere Aufgabe und es wird immer komplexer. Von Deinem Einsatz bin ich nur begeistert :top: . Deine Angaben zur Verwaltbarkeit von Datenmengen in Deiner Software sowie der max. Größe der History beantwortet genau meine Frage.

Ich hatte die Frage gestellt, da ich immer auch eine Jahresbetrachtung bei der Auswertung brauche. Zusätzlich habe ich auch Bedarf für eine 5 Jahres-Betrachtung. Vielleicht schiesst mein Wunsch letztlich aber ein bißchen über das Ziel Deines Programmes hinaus. Meine zusätzliches Interesse geht schon eher in die Richtung Analyse als in die grafische Auswertung. Das soll Dich nicht daran hindern weitere Funktionen einzubauen; aber vielleicht sollte ich für meine weitergehenden Anlayse-Wünsche weiterhin Excel nutzen.

das zeitliche Problem ist im wesentliche der Aufbau der Grafik (des Diagramms). Das Einlesen einer Datei, selbst von zig MB, ist auch noch kein Thema, das geht ratz-fatz. Das Anlegen einer Tabelle verbrät aber bereits Ressourcen und geht schon entsprechend langsamer. Das Anlegen eines Diagramms verbrät nochmal weitere Ressourcen und geht nochmal langsamer ...

Mit Excel hättest Du wahrscheinlich ähnliche Zeitprobleme in der Darstellung bei erstmals über 100.000 Datensätzen - auch wenn das mittlerweile geht und nicht bei knapp 64.000 schon Schluss ist.

Abhilfe wäre in diesem Fall ein "dynamisches Einlesen". Wenn die Bildschirmauflösung nur 2.000 Werte her gibt, muss man bei 100.000 Werten nicht alle, sondern nur 2.000 Werte einlesen, um einen ersten Verlauf zu sehen (das wäre jeder 50ste und würde jede Menge Zeit sparen). Das Konzept dazu funktioniert, allerdings nur, wenn keine besonderen Anforderungen an die dargestellte Datensatzauswahl gestellt werden. Mit jedem Zoom-Vorgang kann man die Auswahl entsprechend verfeinern, bis schließlich bei entsprechend hoher Auflösung jeder Datensatz dargestellt werden kann - ist hier natürlich noch nicht verwirklicht.

Die zugehörige Tabelle müsste man in diesem Falle "abkoppeln", da sie im Hinblick auf einen schnelleren Aufbau der Anzeigen nicht mehr alle Daten, sondern nur eine kleine Auswahl (z.B. jeden 50sten) enthalten würde - könnte man aber an das Zoomen koppeln und die Tabelle entsprechend neu aufbauen, wenn durch das Zoomen neue Grenzen definiert wurden.

Möglichkeiten gibt's da noch viele. Dass Excel ganz tolle Auswertemöglichkeiten in jedwede Richtung beinhaltet, ist klar. Aber ab über 10.000 Datensätzen mit einer Vielzahl von bis zu max. 27 Kurvenzügen kommt auch Excel sehr schnell in arge, zeitliche Bedrängnis, was die Verarbeitung und Darstellung betrifft.

"Irgendwie" vorverarbeiten muss man die Daten wohl vorher immer, entweder durch Eingrenzen des Zeitraums, betreffend der darzustellenden Kanalzahl oder einfach noch anderen Optionen, damit die Darstellung noch in "endlicher" Zeit erfolgt.

Besser als Excel in der Darstellung und anderen Funktionen (selbst wenn es nur ums Anzeigen und Drucken geht) will und kann meine Lösung auch nicht sein, universeller kann sie auf gar keinen Fall sein - wesentlich schneller aber, dafür lege ich fast die Hand ins Feuer, würde sie in jedem Fall sein sollen.

Wenn also Excel etwas in 2 sec schafft, was hier plötzlich 20 sec dauern sollte (hat ja keiner behauptet, ich nehme nur mal an), müsste ich von dem eingesetzten Grafik-Tool enttäuscht sein oder hätte was anderes, grundlegendes verkehrt gemacht ... Im zeitlich "genehmen" Rahmen sollten sich schon aller Operationen bewegen, selbst wenn sie von einem eher "mächtigen" Grafiktool erledigt werden - und DAS ist trotz Rechenintesität "sauschnell", sofern ich auf bisherige Erfahrungen zurück greifen kann.

Ich vermute, der Tipp mit dem Eingrenzen eines Zeitabschnitts (z.B. vom 01.01.2011 bis 31.01.2011) und anderen Zeitbereichen könnte da schnell Besserung bringen, statt des ständigen Rein- oder Raus-Zoomens.

... wird vorgesehen ...

Falls Du besondere Vorstellungen (vor allem wegen der 5 Jahre) hast, meld' Dich doch mal per PN - mal gucken, was da geht ... was die Analyse von Daten angeht, sofern man genau definieren kann, was analysiert werden muss, ist eine "spezielle" Lösung direkt nach Einlesen der Datei (ohne direkte, grafische Umsetzung) einer Interpreter-Lösung wie Excel zeitlich wahrscheinlich haushoch überlegen ... Ergebnisse anzeigen kann man ja danach immer noch ...

Beispiel: 100 MB einlesen: knapp 5 sec, 100 MB auswerten, je nach Umfang nochmal 5 bis vielleicht 10 sec, anzeigen in einer Grafik dagegen, je nach System, wenigstens 3 min oder wesentlich mehr ... nur mal als Hausnummern zu verstehen und grob geschätzt. Grafikanzeigen über eine Vielzahl von Kanälen sind "wahnsinnig" rechenintensiv - deswegen wird da ein Großteil der Zeit mit Berechnungen "verbraten".

Mal eine einzige Kurve mit 1 Mio Datensätzen dar zu stellen, ist noch nicht das zeitliche Problem. "Haarig" wird's erst, wenn statt einer Kurve maximal 27 (9 x Temperatur, Feuchte, Taupunkt) darzustellen sind (Maximalausstattung des Klimaloggers) und darauf ist diese Software zumindest ausgelegt, falls man einen vollbestückten Klimalogger Pro sein eigen nennt ...


ich bin begeistert. Habe gerade die neue Software getestet und sie macht genau das was ich mir gewünscht habe!!! Vielen, vielen Dank für deine Arbeit :top: . Es ist auch schön, dass du alle Werte (auch den Taupunkt) mit eingebracht hast. Genial auch deine Lösung bez. der automatischen Skalierung und vor allem der Zoomfunktion, mit der man wesentlich schneller arbeiten kann als bei großen Datensätzen umständlich von/bis Datum/Zeit eingeben zu müssen. Linke Maustaste zum reinzoomen über Fenster und die Rechte zum verschieben des Ausschnittes /rechts/links/oben/unten, ab und zu ging auch das mittlere Scrollrad hierfür!. Lediglich das Zurückzoomen ist etwas undefiniert, hier geht nur großes Fenster nach links aufziehen, dann kommt man in die Vollansicht. Dies wäre vielleicht einfacher über einen Klick? Ich werde aber morgen die neue Version an einem Arbeitsplatzrechner ausprobieren, im Moment kann ich nur an einem Netbook arbeiten. Mir ist auch noch aufgefallen dass die Auswahl der aktiven Kanäle in der Übergabe von der normalen aktuellen Ansicht in das History Menü nicht ganz sauber geht. Sind alle Sensoren im Diagramm aktiviert, dann werden die letzen " Series" nicht mehr dargestellt. Schön wäre auch wenn die Namen einheitlich wären , also F1 anstelle Series 11. Schön wäre auch wenn du beim Programmstart ein Abbruch vorsehen könntest. Falls man nämlich nicht die richtigen Ordner angibt hat man keine Chance aus dem Programm rauszukommen, nur durch den Taskmanager.

a) Zoom: Zurückzoomen in die Vollansicht geht bislang "ohne Aufwand" leider nur durch Aufziehen eines kleinen Rahmens von rechts unten nach links oben, also entgegen der gewohnten Richtung bei der Auswahl eines Zoom-Bereichs.

b) die Zoom-Funktionen sind alle nicht "auf meinem Mist" gewachsen, sondern Bestandteil eines Grafik-Tools (Steema TeeChart).

c) Bezeichnungen wie Series 11 kommen dadurch, dass ich nach Anlegen neuer Kanalverwendung/-farben/-linien nicht mehr oder noch nicht prüfe, ob in der Tabelle auch Werte für diesen Kanal zur Verfügung stehen. Ansonsten sollten die garnicht erst bei der Kanal- oder Farbauswahl angezeigt werden. Nicht in der Messwert-Tabelle vorhandene Kanäle bekommen einen Namen "Series##" anstelle ihrer Tabellenzuordnung "verpasst", werden aber dennoch in der Legende unter dem Diagramm angezeigt - muss ich nochmal drüber schauen - kleine Ungereimtheit.

Bei der Darstellung der Kanäle in der Legende wird die Höhe der Legende begrenzt, weswegen bei irgendeinem Label mit der Anzeige Schluss ist. Zieht man das gesamte Fenster auf die Vollansicht auf, sieht man die normalerweise alle. Bei einem Netbook fehlt hier möglicherweise die Auflösung in die Vertikale.

d) Prüfen auf Vorliegen einer gültigen History.dat sollte man natürlich auf jeden Fall - kommt noch.

e) Kanalkennzeichnungen als "beliebigen Text" gibt's hier ja auch noch nicht, ich wollte die Bearbeitung der History.dat aber komplett getrennt von der Momentanwertanzeige aus KlimaLogg.dat1 halten.

Die Einstellungen liegen zwar in der gleichen .ini-Datei, gelten aber jeweils nur für ihren eigenen Bereich.

Wenn man's genau betrachtet, dürfte man einmal vorgenommene Kanaleinstellungen nur einer bestimmten History-Datei zuordnen, damit man sich die Möglichkeit der gleichzeitigen Verwendung von verschiedenen History-Dateien (von verschiedenen Loggern) mit unterschiedlichster Kanalzuordnung auf dem gleichen System offen hält. Spätestens da fängt's an, komplizierter zu werden ... dann würde man einer bestimmten History-Datei lediglich noch ein bestimmtes Kanalzuordnungs-Schema verpassen, müsste aber dann verschiedene, mögliche Kanalzuordnungs-Schemen verwalten - ... dazu könnte man z.B. unterschiedliche Verzeichnisse heranziehen, in denen jeweils die entsprechenden Dateien, aber pro Verzeichnis nur ein Zuordnungs-Schema existiert - oder anders ...

Deine Vorschläge, bis auf die Kanalkennzeichnungen, habe ich schon umsetzen können.

Oben links neben dem Diagramm (das war der einfachste Weg), gibt es einen kleinen Button "...", da packe ich alles rein, was neu ist. Wenn man drauf klickt, geht ein PopUp-Menü auf, in dem man weitere Aktionen veranlassen kann.

Was jetzt noch geht, ist Abspeichern als ".bmp, .wmf oder .emf", das Drucken über einigen vorherigen PreView (bitte einige der möglichen Print-Funktionen einfach mal ausprobieren), das Ein- oder Ausschalten der Legende in der Grafik oder auch ein "Unzoom" über diesen Weg.

Grafikdateien landen alle stets im Programmverzeichnis, da bislang noch keine Namensauswahl existiert, alle unter "Kl_Test.xxx" mit xxx = bmp, wmf oder emf. Zukünftig kommt noch eine Auswahl dazu, um den Zielort bestimmen zu können. Bislang alles nur zum Test ...

Abspeichern z.B. als ".jpg oder .jpeg" erfordert noch einen kleinen Mehraufwand - bislang nicht umgesetzt - das geht noch nicht!

Die "Series" wurden verbannt und erhalten jetzt generell Namen im Rahmen "Tx", "Fx" oder Tdx".

Bis zu einem "echten Setup", wo jeder auch mit mitgelieferten Beispieldateien mal etwas rum probieren kann, wird's noch einen Moment dauern ...

na, du überschlägst dich ja! -Legende jetzt ok. -Abspeichern als BMP und Druckfunktion funktionieren einwandfrei, super !!!. Werde die verschiedenen Druckmodi später testen. - Unzoom geht, müsste dann aber nach der Testphase ins Hauptmenü, da sonst die Mausbewegung einfacher ist. Bin mal gespannt was du dir noch so einfallen lässt. Bin bis Sonntag erst mal weg...

Der Testbutton dient nur dazu, verschiedene Funktionen ausprobieren zu können, ohne jedesmal einen "neuen" Testbutton dafür einzurichten. Das geht programmiertechnisch über ein PopUp-Menü erst mal einfacher - bis denn mal alles steht.

Wenn's mal fertig ist, sollen in der linken Menüleiste alle Punkte untereinander erscheinen, die eine schnellere Bearbeitung ermöglichen - manchmal verschachtelt, manchmal direkt.

Ein "Unzoom" wird's also demnächst auch als Direkt-Button geben - bin halt noch immer am Ausprobieren ... und lange noch nicht fertig damit ...


die Dateigröße der 0_History.dat ist ja unabhängig von der Aufzeichnungskapazität des Loggers selbst und kann ständig weiter wachsen. Auf 32-Bit Systemen ist üblicherweise bei einer Dateigröße von knapp 4,2 GB Schluss. Bei 84 Byte pro Datensatz könnte die Datei 0_History-dat wohl knapp 500 Mio Datensätze aufnehmen. Das wären bei Aufzeichnung im min-Abstand (ich weiß nicht, wie kurz das kürzeste Aufzeichnungsintervall sein kann) knapp um die 100 Jahre, wenn ich richtig gerechnet habe.

Ich hab' die Frage jetzt in meine Richtung so verstanden, wieviele Datensätze aus einer solchen Mammut-Datei innerhalb der Software noch verwaltbar wären.

Ich kann's nur schätzen! Um's den "neuen Interessenten" nochmal verständlicher zu machen, ich habe selbst (noch) keinen Klimalogger Pro und muss deswegen manchmal einfach "dumm" nachfragen.

Hier spielen zunächst Rechnerspeicher (RAM) und zugestandene Verarbeitungszeiten eine gewichtige Rolle. Prinzipiell könnte die Software (allein von der möglichen Adressierung her gesehen) auch 500 Mio Datensätze noch (rein theoretisch) verwalten. Die Grenze für Tabellen und Grafikeinträge liegt ebenso bei knapp 4,2 GB. Jetzt werden die Einträge aber zunächst in die Tabelle eingelesen, dort verbraucht jeder Datensatz statt der 84 original eingelesenen Werte ca. das doppelte an Speicherplatz - blieben zunächst bei 4,2 GB noch knapp 250 Mio. In den Diagrammen wird mit Kopien dieser Daten in einem eigenen Speicherbereich gearbeitet, wobei jedes Wertepaar aus Zeit und Messwert einen eigenen Datensatz bildet, bestehend aus Datum/Uhrzeit und Wert mit einem Bedarf von wenigstens 16 Byte. Bei 9 Kanälen wären das zusätzlich zu den 168 Byte (o.g. 2 x 84 Byte) Kanälen nochmals 9 x 16 Byte (144 Byte) pro Datensatz, was die Anzahl der theoretisch möglichen Datensätze auf max. ca. 125 Mio auf einem System mit 4 GB RAM einschränkt. Theoretisch sollte das noch möglich sein können ...

Wenn die Anzeige nicht innerhalb einiger Tage sondern innerhalb einiger Minuten erfolgen soll, würde ich ca. 1 Mio Datensätze noch als sinnvoll ansehen - muss ich aber ausprobieren und sehen, wie lange es mit einem entsprechend großen Testdatensatz dauern würde und ob's nicht noch irgendeinen Haken in der Kapazität der Verarbeitung gibt. Wie gesagt, ich hab's noch nicht ausprobiert und kann nur ganz grob schätzen.

Ca. 50.000 Datensätze dauern nach bisherigen Erfahrungen "auf meinem System" mit vergleichbaren Dateien bislang ca. um die 10 sec. Ich müsste es aber wirklich ausprobieren, um verlässliche Werte in diesem speziellen Fall bekannt geben zu können. Eines aber zum Trost: Bei früher üblichen 16 Bit mit max. knapp 64.000 Datensätzen ist lange noch nicht Schluss! Da ist noch sehr viel Luft drin ...

Was allein die Kapazitäts-Grenzen für Tabelle und Grafik angeht, liegt mein persönliches ausgereiztes Maximum in vergleichbaren Fällen bei ca. 250.000. Ob dies mit dieser Anwendung vergleichbar ist oder eine eindeutige Aussage, was denn so machbar ist, entzieht sich momentan noch meiner Erfahrung. ich muss es demnächst einfach mal ausprobieren ...

Generell würde ich empfehlen, auch eine 0_History.dat in Jahresdateien aufzusplittern - ich weiß zwar nicht wie das geht, aber zur Not sollte es mit dem Umbenennen einer früheren 0_History.dat funktionieren, wobei die TFA-Software wahrscheinlich danach einfach eine neue 0_History.dat anlegt, wenn sie keine "alte" mehr findet.

Das Diagramm zeigt mir natürlich den gesamten Zeitraum und das ist bei 4 Wochen ganz schön viel. Um nur einen bestimmten Bereich zu sehen zoome ich. Was mir dabei nicht gefällt ist, dass ich auch aus dem eigentlichen Anzeigebereich heraus(nach oben oder unten) zoomen oder verschieben kann wo eigentlich gar keine Werte stehen. Die Zoomfunktion an sich finde ich schon genial. Den Anzeigebereich vorab per Datumseingabe zu begrenzen halte ich auch für sinnvoll wegen der Übersichtlichkeit. Mir würde ein Button gefallen mit dem ich wieder in die Ausgangsposition des Diagramms komme, nachdem ich gezoomt oder verschoben habe. Ich weiß das geht auch über zoomen von oben rechts nach unten links, aber trotzdem. Was mir noch aufgefallen ist, dass das Diagramm beim öffnen in der Legende nur die Kanäle anzeigt die auch tatsächlich Daten enthalten, ist ja auch richtig so. Wenn ich aber vom Diagramm in Einstellungen gehe und zurück dann bekomme ich auch die nicht belegten Kanäle mit Bezeichnung Series angezeigt. Bitte als positive Kritik verstehen! Danke Hans klasse Arbeit, wohl dem der so etwas beherrscht. Was mir im Zusammenhang mit dem Logger nicht gefällt ist, dass man jedesmal wenn man den Rechner einschaltet den USB Button am Logger drücken muss um Daten zu übertragen. An sich kein Problem wenn der Logger am Rechner steht, mein Logger steht aber zwei Zimmer weiter und die Datenübertragung per Funk funktioniert immer noch perfekt. Von daher eher ein Luxusproblem.

Geplante Updates

Es gibt wohl irgendwann Updates in unterschiedliche Richtungen.

a) Zum einen hab' ich die Funktion der Dateiüberwachung der Klimalogg.dat1 komplett von anderen Anwendungen getrennt, da der Inhalt ein komplett anderer ist, als bei einer Diagrammanzeige. Diese Anwendung ist nur in Verbindung mit dem Klima Logger Pro von TFA einsetzbar und stellt lediglich (min. alle 10 sec) aktuelle Daten des Klimaloggers Pro dar.

Zum anderen wurde die Diagrammanzeige (Lesen von Daten und grafische Anzeige) umgestaltet. Sie funktioniert jetzt für: b) 0_history.dat: Datei aus Klimalogger Pro (mit USB): c) history.drf: Datei aus Klimalogger (mit Pseudo-RS232) d) .csv-Dateien, die aus WsWin exportiert wurden, eventuell auch andere, nach entsprechender Umstellung

Warum die Aufteilung in vier unabhängige Programme?

Nun, man könnte alles in einem Programm kombinieren, nur wäre dann der Überhang entsprechend und eine Anwendung entsprechend a) hätte statt 1 MB plötzlich 4 MB, mit vielen, nicht nutzbaren Funktionen.

Bei b) bis d) sieht's ähnlich aus. Bei b) gibt's bis zu 9 Datenpaare (Thermo/Hygro), bei c) nur 5 Datenpaare (Thermo/Hygro), bei d) aber beliebige Kombinationen entsprechend der Festlegung in der .csv.

b) und c) könnte man also generell zusammenfassen - weiß ich auch noch nicht so recht wie ich weiter vorgehe

Bei d) ist es eindeutig: Hier liegt ein anderes Prinzip zugrunde, da die paarige Zuordnung zu Sensoren nicht mehr gegeben ist, war aber dennoch ein Experiment wert. Da es funktioniert hat, möchte ich das Ergebnis auch nicht für mich behalten.


a) die Überwachung der Klimalogg.dat1 ist ein eigenes kleines Progrämmchen geworden, weil sie mit den restlichen Funktionen und Einstellungen des Klimaloggers Pro nichts zu tun hat

b) Die Darstellung von Tabellen/Grafiken funktioniert nun neben Klimalogger Pro auch für den alten Klimalogger - die ist jetzt ebenfalls ein eigenes, kleines Progrämmchen

c) Einem ähnlichem Darstellungsprinzip folgend, können auch .csv-Dateien, wie sie z.B. von WsWin angelegt werden, schnell und einfach dargestellt werden - auch dies ist ein eigenes Progrämmchen, weil es mit der Hardwareausstattung von Klimalogger/ -Pro nichts mehr zu tun hat und einfach .csv-Dateien liest und darstellt. Bislang orientiert sich das Format an WsWin-Dateien, liefert zwar eine komplette Tabelle, stellt aber dabei als Diagramm nur Werte für °C und %r.F. dar. Vor allem hieran muss ich ein wenig feilen, um auch andere .csv-Formate (kein WsWin) sauber auslesen zu können - hier gibt's noch gar keine veröffentlichte Version.

a) und b) stecken bislang in der von Ralf zitierten V4 (ausgenommen der "alte" Klimalogger), beide aber gleichzeitig, noch als Kombination.

Der Rest und Erweiterungen werden noch ein bisschen dauern, so peu à peu ...

Positive Kommentare

Nochmals, ein tolles Programm und allen Danke für die Unterstützung.

Zuerst entschuldigt bitte mein Deutsch aber der Ruf diese Soft hat schon die Deutschlandgrenzen überschritten (CZ) Die Soft funzt perfekt und erfüllt fast alle meine Wünsche. Perfekte Arbeit. Gruß Pavel

Habe mir letzte Woche den Klimalogg Pro mit drei Außensensoren 30.3180 besorgt und bin auf der Suche nach einer grafischen Auswertung auf das Programm von Hans gestoßen. Muss schon sagen: "Reife Leistung, alle Achtung!" Benutze das Tool unter Win7 bisher ohne Probleme. Noch einmal ein herzliches "Danke schön" an den Programmierer.

Ich denke die "Hilfe" kann warten. Dein Programm ist absolut intuitiv zu bedienen.

Habe mir ein Klimalogg Pro Set gekauft. Die Software finde ich wirklich super!

Ein großes Dankeschön für die Diagrammfunktion!

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